Unsere Siedlung - der Wolfbusch

Wie ist der Flurname Wolfbusch entstanden?

Die Namen von Gewannen geben uns oft Aufschlüsse über Geschehnisse, die sich in den betreffenden Gemeinden ereigneten. Unser „Wolfbusch“ war bis 1721 ein Gehölz. Vermutlich war dieses Gebiet am Waldrand als Aufenthaltsort von Wölfen so berüchtigt und gefürchtet, dass dies dem Waldstück die Bezeichnung „Wolfbusch“ eintrug. Im Jahre 1669 wird dann berichtet, dass der letzte Wolf in dieser Gegend erlegt worden sein soll.

Seit wann gibt es die Siedlergemeinschaft Wolfbusch?

Im Sommer 1933 wurde mit dem Bau der Seelachsiedlung begonnen und die Chronik berichtet, dass seit Anbeginn die Siedlergemeinschaft in Form eines Vereins bestand, der zwar 1945 aufgelöst wurde, ein Jahr später aber eine Neugründung erfuhr. Seine Aktivitäten die lange Zeit ziemlich ruhten, wurden 1970 wieder belebt, als Gerhard Stitz, zweite Siedlergeneration, zum Vorstand gewählt wurde.
Nach den Vorständen Peter Egeler, Klaus Oberger, Kay Oberger, Klaus Hettegger und Timo Woschny ist heute wieder Klaus Hettegger 1. Vorstand.
 

Das folgende Luftbild zeigt die Lage der Siedlung.

 

Gut zu erkennen: die Solitudestraße (unten) und die Bundesstraße B 295 (links).



 

Aktuelles Satellitenfoto (Quelle: Google-Earth) mit dem Neubaugbiet Frauenholz/Köstlinstraße (s. 1+2)
 

 

Was hat sich in den vielen Jahren verändert?

Es entstand in Eigenbauleistung unser Vereinsheim am Gemsenweg
Eine Düngemittelausgabe wurde im Frühjahr und Herbst durchgeführt (heute nur noch im Frühjahr) 1970 fand die erste Seniorenfeier statt.

1975 wurde die erste Wolfbusch-Hocketse ins Leben gerufen Es folgten Siedlungsausflug, Laternenumzug, gemeinsamer Volkstheaterbesuch.
Einer Blumenpflanzaktion im Herbst '94 verdanken wir die Blumenrondelle auf dem Hubertusplatz

1993 wurde die „Ortsbusline – Wink und Fahr“ auf Initiative des Bund der Selbständigen und des Handels- und Gewerbevereins mit Unterstützung der Senioren der Wolfbusch gemeinde und der Siedlergemeinschaft Wolfbusch eingerichtet, die heute nicht mehr wegzudenken ist.
Wir haben erreicht, dass wir als einige der wenigen Stadtteile wieder einen Weihnachtsbaum auf dem Hubertusplatz haben.
In den letzten Jahren haben wir an verschiedenen Siedlungswettbewerben teilgenommen und 2x einen 3. Preis, 4x den 2. Preis und 2003 den 1. Preis errungen, worauf wir sehr stolz sind.

Im Jahre 1998 haben wir für unser ehrenamtliches Engagement sogar eine Ehrenurkunde erhalten.
Auch im Jahr 2007 haben wir wieder an einem Wettbewerb teilgenommen und wieder einen 2. Platz belegt. Der Wettbewerb stand unter dem Motto "Engagement weckt Interesse, baut Brücken, führt Zueinander".